Kategorie-Archiv: Aktuell

Aktuelles zum Jahreswechsel 2009/2010:

Einige Worte der 1. Vorsitzenden an alle Elefantenfreunde von Pinnawela

Liebe treue Freunde,

zuerst muss ich mich für das lange Schweigen auf unserer Homepage entschuldigen.
Leider hat mich eine schwere Erkrankung ziemlich aus der Bahn gebracht. Ein längerer Flug nach Sri Lanka war daher nicht möglich. Zusätzlich haben die Gefahren des Bürgerkriegs in Sri Lanka, verbunden mit einer hohen Anschlagsgefahr ein Bereisen sehr gefährlich gemacht.
Daher ist es uns im vergangenen Jahr und dieses Jahr nur möglich gewesen die erreichten Dinge, wie das Gesundheitszentrum zu erhalten und wieder gute Beziehungen zur neuen Regierung aufzubauen, was sich durch die Bürgerkriegsproblematik als sehr schwierig gestaltete. Leider waren hierbei natürlich, da wir nicht vor Ort sein konnten, keine neuen Projekte zur Besprechung vorzulegen. Wir konnten aber alles „Alte“ erhalten – dies ist in einem Bürgerkriegsland nicht einfach und sehr schnell in der Tagesordnung ganz nach hinten gestellt -. Auf diesen Erhalt unserer „Wirkungserlaubnis“ bin ich stolz.

Jetzt, wo mein Gesundheitszustand es dank meiner guten Ärzte und auch der fortschreitende Friedensprozess bald wieder erlaubt nach Sri Lanka fliegen zu können, planen wir für das Jahr 2010 wieder kleinere Aktionen mit Hilfsgütern, meist veterinärmedizinischer Art und auch neue diplomatische Gespräche für unsere weiteren Projekte, in erster Linie das Projekt „Freedom“, mit der geplanten Auswilderung kleiner Elefantengruppen in Nationalparks.

ICH HOFFE NATÜRLICH WIEDER AUF IHRE UNTERSTÜTZUNG:
In erster Linie benötigen wir natürlich Ihre Geldspenden. Aber genauso wichtig sind kleinere Hilfsgüter tiermedizinischer Art. Hierbei spreche ich vor allem alle Hersteller, Firmen und Unternehmen an, die trotz der großen Krisen auf dem Weltmarkt kleine Artikelmengen für unsere letzten Giganten in Sri Lanka übrig haben.
Bitte sprechen Sie mich an unter – Kontakt –

Ich wünsche uns allen einmal mehr friedvolle Weihnachtstage und natürlich ein ruhiges und freudiges Neues Jahr mit vielen schönen Ereignissen und angenehmen Momenten…

Aktuelles zum Jahreswechsel 2007/2008

Ich möchte gerne wieder den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, allen treuen Spendern, die immer wieder mit kleinen und großen Überweisungen meine Arbeit in Pinnawela unterstützen, herzlichst zu danken.
Hier möchte ich Sie noch aufmerksam machen, dass wir gerne Spendenbescheinigungen ausstellen, aber Ihre komplette Anschrift auf der Überweisung benötigen.
Durch die wieder aufflammende Bürgerkriegssituation in Sri Lanka ist es leider dieses Jahr nicht möglich gewesen, mein Projekt „Freedom“, die Auswilderung kleiner Elefantengruppen aus Pinnawela in einen Nationalpark wesentlich voranzubringen. Meine Pläne sind zwar bei einer Besprechung im Februar angehört worden, aber werden momentan von der Regierung leider nicht unterstützt. So konnten wir dieses Jahr „nur“ mit den gewohnten Fördermaßnahmen, wie z. B. Unterhalt der Röntgenanlagen, Lieferung von wichtigen medizinischen Artikeln und Ergänzungsfutter für die Elefanten helfen. Leider musste dieses Jahr auch das erste Mal unsere Unfallversicherung einspringen. Auf Grund einer Elefantenattacke wurde im Juni ein Mahout tödlich verletzt. Diesen tragischen Unfall nehmen wir sehr ernst und sind jetzt noch mehr darauf Bedacht, durch Wiederherstellung und Verbesserung der Ordnung und Disziplin – welche durch die politischen Unruhen stark vernachlässigt wurde – mehr Sicherheit für das Personal und somit auch eine für die Elefanten ausgeglichenere Situation zu erreichen.

Natürlich werde ich trotz all der vielen kleinen und wichtigen Aufgaben auch mein großes Projekt „Freedom“ weiter vorantreiben.

Ich wünsche uns allen und speziell Ihnen ein gesegnetes, erfolgreiches und friedliches Neues Jahr.
Die Vorstandschaft Verein Pinnawela Hilfe „Lucky Sama“

Aktuelles zum Jahreswechsel 2006/2007

Liebe Elefantenfreunde,
Liebe Helfer und Unterstützer des Vereines,

Wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende.
Dies möchte ich zum Anlass nehmen allen Spendern, Unterstützern und Helfern zu danken. Ohne jeden einzelnen wäre der Erfolg des Gesundheitszentrums „Sama Health Center“ nicht möglich gewesen.
Die Unterstützung und das Engagement dieser Menschen berührt mich zu tiefst und hilft mir enorm diese oft schwierige Arbeit für das Elefantenwaisenhaus in Sri Lanka fortzusetzen.
Einigen Unterstützern drücke ich meinen besonderen Dank aus:
An erster Stelle ist hier die außerordentliche Leistung von Herrn Klaus Mayerhofer, technischer Leiter im Projekt „Sama Health Center“ und Herrn Alois Strausswald, Fa. Siemens besonders hervorzuheben. Nur durch den beispiellosen karitativen und unermüdlichen Einsatz dieser Beiden, kann ich von diesem überragenden Erfolg sprechen.

Selbstverständlich hatten auch diese beiden Herren intensivste Unterstützer. Vielen Dank an:

- Herrn Licht und Frau Witz, Fa. Hegele
- Kollegen v. Herrn Mayerhofer der Fa. Siemens aus Nürnberg und Erlangen
- Karl Appelt, Fa. Siemens
- Deutsches Herzzentrum München
- Krankenhaus Schwabmünchen
- Herr Klabuschnik, Fa. Agfa, München
- Herr Hofmeister, Fa. Bechtold

Dieses gesamte Team verdient meinen tiefsten Respekt und meine Bewunderung. Diesen Respekt und tiefen Dank bekam ich vom Personal des Elefantenwaisenhauses, der Regierung von Sri Lanka und der Deutschen Botschaft in Colombo ausgedrückt und darf ihn an alle weiterreichen.

Mein ganz persönlicher Dank gilt noch den zahlreichen Spendern, die immer wieder mit größeren und kleineren Geldspenden mein Tun in Sri Lanka unterstützen. Besonderer Dank gilt hier einer Schweizer Spendengemeinschaft und einem Freund aus Frankfurt, der viele Spenden mobilisierte.

Ich wünsche Ihnen allen einen ruhigen, friedlichen und zufriedenen Ausklang 2006 und einen fröhlichen und erfolgreichen Start 2007.

Frohe Weihnachten

Annette Walter-Kilian
1. Vorstand Verein Pinnawela Hilfe Lucky Sama

Juni 2006

Durch unsere Initiative und starke finanzielle Mithilfe mit einer Geräteausstattung konnte im Mai 2006 das einzigartige Gesundheits- und Forschungszentrum „Sama Health Center“ in Pinnawela eröffnet werden. Durch die politisch wieder sehr angespannte Lage in Sri Lanka ist allerdings eine stabile und auch gewinnbringende Unterhaltung dieses Zentrums in den ersten Monaten oder Jahren fast nicht gewährleistet. Daher ist unser Verein auch weiterhin stark gefordert. Wir werden nicht nur einen großen Anteil an der Öffentlichkeitsarbeit leisten; wir wollen auch durch weitere Geräteausstattung, wie z. B. eine moderne Laboreinrichtung dieses Zentrum für internationale Studien interessant machen. Natürlich sorgen wir auch dafür, dass die bisherigen Anlagen immer in einwandfreien Zustand sind und die Ärzte und Assistenten diese auch bestens bedienen können, also ausreichend geschult werden. Dazu benötigen wir weiterhin Ihre Unterstützung. – Spenden –

Neues zu Sama:
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Im vergangenen Jahr ist meine Hauptpatientin Sama in Pinnawela deutlich ruhiger und dem Menschen vertrauter geworden. Ihre Aggression hat sich durch die intensive Beschäftigung und den häufigeren Umgang mit ihr deutlich gesenkt. Sama ist eine liebe, vertraute und menschenfreundliche Elefantenkuh geworden. Dies mindert aber leider ihre Beschwerden der Gelenke nicht. Eine Besserung bzw. Stabilisierung der Arthrosen konnten durch unsere natürlichen Medikamente erreicht werden. Sie muss sich aber trotzdem an die Beinprothese gewöhnen, die ihr wenigstens ab und zu am Tag Entlastung geben wird. Hierfür wird sich jetzt der Chefmahout (Tierpfleger) Sumanabanda Zeit nehmen und intensiv mit Sama arbeiten. Wir hoffen, dass wir in einem halben Jahr die ersten Erfolge sehen können.

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Juli/August 2004

Endlich: Sama wird “trainiert” Nachdem Dan Koehl, unser Elefantenberater leider noch in Afrika unter Vertrag steht, haben jetzt die Mahouts vom Waisenhaus unter Anleitung des Chefmahouts Sumarabanda die Erziehung von Sama übernommen.

Das Ziel ihrer Erziehung ist Sama die Scheu vor dem Menschen zu nehmen; so dass ich selbst im Herbst mit ihr meinen Plan der physikalischen Therapie (Gelenks- und Muskelmobilisation) durchführen kann. In diesem Zuge des dann entstehenden Vertrauens werden wir auch wieder versuchen, ihr den Umgang mit ihrer Gehhilfe zu lernen.

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Oktober 2003

Liebe Elefantenfreunde,
zuerst danke ich ganz herzlich allen Spendern für die großartige Unterstützung zu meinem Projekt. Die Reaktionen auf die TV-Ausstrahlungen im NDR, BR und ORF haben mich regelrecht gerührt. Sie gaben unserem Verein nicht nur die nötigen Mittel das Projekt jetzt endlich zu Ende zu bringen, Sie gaben mir auch die nötige Kraft meinem Ziel treu zu bleiben. Dank Ihrer zahlreich eingegangenen Spenden sind wir jetzt in der Lage weiterzuarbeiten.

Unser Trainer Dan Koehl und ich waren Ende September in Sri Lanka zu einer Endbesprechung der weiteren Arbeiten dort. Wir hatten sehr gute Gespräche mit den zuständigen Behörden und erhielten alle Vollmachten Sama endlich glücklich und schmerzfreier zu machen. Weitere Informationen erscheinen bald auf dieser Seite.

Leider fehlt noch ein kleiner Teil des benötigten Geldes um das langwierige Training mit Sama ganz zu finanzieren. Ich möchte dieses Mal nicht wieder aus Geldmangel abbrechen müssen. Ich hoffe aber darauf, dass wir bis zum geplanten Start Mitte Januar alles gesichert haben werden.

Nochmals aufrichtigen Dank an alle Spender und Unterstützer.

Projekt “Lucky Sama” Juni 2003:

Leider ist Sama noch nicht “glücklich”. Wir konnten allerdings die Prothese fertigstellen und konnten auch feststellen, dass sie dem Stumpf von Samas Fuß sehr gut angepasst ist. Leider ist Sama kein gezähmter oder erzogener Elefant, daher müssen wir ihr erst Vertrauen zum Menschen geben und ihr dadurch den Umgang mit der Prothese lernen. Hierfür konnte unser Verein den für Problemelefanten spezialisierten Trainer Dan Koehl engagieren. Uns ist es aber bis heute noch nicht möglich gewesen hierfür genügend Spendengelder zu erlangen.

Lieber Leser bitte helfen Sie uns dieses einmalige Projekt zu einem guten Ende zu bringen. Die Zeit drängt, denn momentan kämpft Sama auch noch mit einer Stoffwechselstörung, zu sehen an den seit kurzen aufgetretenen Pigmentstörungen.
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Sama benötigt dringend ruhige menschliche Betreuung durch Dan Koehl um eventuell durch psychische Störungen auftretende Krankheiten zu verhindern.